Selbstverteidigung

Was ist Selbstverteidigung? 

Immer wieder hört man die Begriffe Kampfsport, Kampfkunst und 
Selbstverteidigung 
in einem Atemzug. Doch wie kann man diese Begriffe definieren?

Beim Kampfsport geht es zunächst um gleiche Verhältnisse. Diese werden durch Gewichtsklassen und Regeln geschaffen. Die Kontrahenten verzichten bewusst auf unsportliches Handeln und weitestgehend auf Aktionen, die schwerste Verletzungen hervorrufen können. Innerhalb dieser Parameter wird nun versucht die Schwachstellen des Gegners zu finden. Auch Nehmerqualitäten spielen hier eine Rolle. Da ein sportlicher Wettkampf über mehrere Runden gehen kann ist auch die Kondition von entscheidener Bedeutung. Zur Absicherung der Athleten gibt es einen Ring- oder Schiedsrichter, einen Ringarzt etc.
Kurz: die sportliche Leistung steht im Vordergrund.

Kampfkunst verbindet der Laie meist mit Artistik. Flik Flak und Salti, eingesprunge Drehtritte etc.
Ebenso "unglaubliche Fähigkeiten" wie der "eiserne Kehlkopf". Hierbei wird (vermeintlich) ein Speer am Besagten angesetzt und vom Vorführenden verbogen.
So sehr wir auch die Leistung der Darbietenden respektieren und bewundern - wir betrachten dies nur als EINEN von vielen Aspekten. Und vom Sinn des Wortes  Kampf - Kunst = kämpfen können, ist dieser Aspekt doch recht weit entfernt.

In der Selbstverteidigung herrscht immer Ungleichheit.

Der Angreifer ist meistens größer, stärker und schwerer. Er hatte - im Gegensatz zu Ihnen - Zeit sich vorzubereiten. Der Angriff kommt daher oft für das Opfer aus dem Hinterhalt. Hier könnte man nun eine Pro- & Kontra Liste erstellen in der man sämtliche Vorteile des Gegners und Ihre (sofern es welche gibt) gegenüberstellt.

Letztendlich kommt man dann aber zu dem Punkt, dass es in der Selbstverteidigung unfair zu geht. Daher sollte man hier nicht versuchen fair zu sein oder einen Kampf gewinnen zu wollen. Da es darum geht heil nach Hause zu kommen, muss man demzufolge in der Selbstverteidigung auch zu Techniken oder vor allem auch Strategien und Taktiken greifen die im Sport verpönt sind. Trotzdem ist jeder Vorteil den wir uns erarbeiten können ein Plus auf obiger Liste. Dazu gehört u.a. auch eine sportliche Physis.

Unsere Konzepte zur Selbstverteidigung sind im Wing Tai Unterricht bereits enthalten

Wir zeigen Ihnen nicht einfach nur "Tricks" die Ihnen im Ernstfall sowieso nicht einfallen. Wir schulen Verhalten im Kampf - also Kampf-Kunst.

Denn gerade unter Stress, der in einer Selbstverteidigungssituation immer auftritt, kann nur das abgerufen werden, was vorher auch wirklich eintrainiert wurde. Nebenbei werden Sie durch dieses Training auch fit (sportliche Physis!).

Um sich effektiv selbst verteidigen zu können, bedarf es einem regelmäßigen Training unter qualifizierter Anleitung.
Wir arbeiten uns behutsam an Ihre physischen und psychischen Grenzen, so dass Sie mit der Zeit Selbstsicherheit gewinnen!  

Probetraining

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