Beginner | Anfänger

Sie haben noch keine Erfahrung im Bereich Kampfkunst, Kampfsport oder Selbstverteidigung? Wir helfen Ihnen gern bei den ersten Fragen weiter.

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  • Probetraining

    Kommen Sie bitte 20 min vor dem offiziellen Training. Wir geben Ihnen erste Informationen und einen Überblick. Anschließend nehmen Sie am Training teil. Dabei werden Sie zu jeder Übung persönlich eingewiesen und bekommen einen allerersten Eindruck von der Art des Unterrichts. Am Ende des Unterrichts sind wir gerne bereit ausführlich auf ihre Fragen einzugehen. Mitzubringen: lockere Sportbekleidung, weißes neutrales T-Shirt, Hallenschuhe, Handtuch, stilles Wasser und gute Laune. Bitte vereinbaren Sie für ihr Kommen einen Termin.
  • Ich habe lange keinen Sport gemacht - kann ich einfach anfangen?

    Ja! Grundsätzlich kann jeder beginnen, weil die Bewegungen gesundheitsfördernd sind. Bei krankheitsbedingten Einschränkungen sollte vorher ein Arzt Ihres Vertrauens konsultiert werden.
  • Ist Kampfkunst, Kampfsport für Mädchen oder Frauen geeignet?

    In der Praxis "kämpfen" und raufen lieber Männer miteinander: Der Größte, der Beste, der Schnellste... unbesiegbar sein! Das stetige Vergleichen und sich beweisen wollen oder müssen scheint Männern offenbar "evolutionsbedingt" vorgegeben zu sein! Dies geschieht meistens sogar - für Außenstehende schwer nachzuvollziehen - auf freundschaftlicher Ebene! Profan formuliert: Erst "kloppen", dann zusammen Bier trinken!
    Das weibliche Geschlecht ist geschickter: kommuniziert und löst Situationen anders, ohne handgreiflich zu werden.
    Die Begeisterung zu Kampfkunst oder wettkampfmäßigem Kampfsport liegt,  unabhängig von der Kampfsportrichtung, rein von der Anzahl der aktiven Mitglieder bei Männern.

    Wo liegt nun dabei der Sinn für Frauen?
    Meistens sucht sich der "Starke" – meistens leider Männer – sein "Opfer" gezielt aus - brutal und kompromißlos! Wenn die Worte ausgehen, fliegen die Fäuste!
    Verteidigen müssen sich in aller Regel Schwächere! Frauen wie Kinder sind Männern körperlich unterlegen. Das heißt, gerade für das weibliche Geschlecht und Kinder hat Selbstverteidigung einen sehr hohem Stellenwert.Unserer Meinung nach ist es sinnvoll, sich als Frau mit den Thema rund um Selbstverteidigung theoretisch und auch praktisch und unter "Stress" zu befassen, um in brenzligen Situationen "lebensrettend"  zu agieren.
    Deswegen muss sich jedoch keine Frau harten Sparringskämpfen und unnötigen Verletzungsrisiken aussetzen.
    Selbstverteidigung und Kampfsport sind völlig verschiedene Dinge!

    Beim Kampfsport gibt es sehr klare Verhältnisse: Die Kämpfer treten freiwillig an. Sie sind in der Regel gleich schwer (Gewichtsklassen). Es gibt klare Regeln um Gesundheitsrisiken zu minimieren und um einen sportlich fairen Vergleich zu haben!All dies trifft bei einer oft plötzlichen Selbstverteidigungssituation nicht zu!
    Informieren Sie sich bei einem Probetraining über die speziellen Möglichkeiten für Frauen und Kinder!
  • Wann ist ein Einstieg möglich?

    Ein Einstieg ist grundsätzlich jederzeit möglich!
    Erleichternd ist es, ähnlich wie beim Tanzen, einen Trainingspartner zu finden um schneller Fortschritte zu machen. 
  • Welche Aufnahmebedingungen gibt es?

    Wir lehren – für einen hoffentlich nicht eintretenden Ernstfall – ein sehr gefährliches Handwerk: Kampfkunst! Deshalb setzen wir eine bestimmte körperliche und geistige Reife voraus. Frühestens mit Abschluß der A-Klasse des Schülerprogramms wird der Schüler im traditionellen Sinne der Kampfkunst "angenommen". Das bedeutet, bis dahin sollte zwischen Lehrer und Schüler ein ausreichendes Vertrauensverhältnis entstanden sein, um den Schüler weiter einzuweihen. Ein einwandfreier Leumund ist Voraussetzung. Wir bilden keine Schläger aus! Deswegen behalten wir uns vor, in Ausnahmefällen bei Verdacht ein polizeiliches Führungszeugnis anzufordern. Durch das Training verbessert sich in der Regel die körperliche Verfassung des Schülers. Man benötigt daher keine besonderen konditionellen und koordinativen Fähigkeiten. Diese bilden sich mit der Zeit und dem Trainingsfleiß automatisch aus. Wichtig ist die Bereitschaft seine individuellen Fähigkeiten ständig zu erweitern und sich grundsätzlich auf Neues einzulassen.
  • Ausrüstung, Equipment, Bekleidung

    Um sich nicht über seine Trainingspartner zu stellen, ist es in den meisten traditionell gelehrten Kampfkünsten üblich sich "uniform" zu bekleiden.
    D.h. auch bei Missing Link sind alle gleich. Es gibt Strukturen, die über kleine Erkennungsmerkmale - wie bei den Kindern die Schärpen - kommuniziert werden, um Anfänger von Fortgeschrittenen leichter zu unterscheiden.
    Durch das Tragen der ML-Kleidung kommuniziert man Respekt und Höflichkeit untereinander und die Bereitschaft Neues aufzunehmen!
    Für Kinder haben wir ein Einsteigerset für 50 € (T-Shirt, Hose). 
    Erwachsene sind mit etwa 100 € Grundausstattung dabei (T-Shirt, Hose und Faustschutz). 
    Später kommen noch Boxhandschuhe und Kopfschutz etc. dazu! Wer regelmässig trainiert und in Schweiß kommt wird sich im Laufe der Zeit natürlich entsprechend mehr zum Wechseln beschaffen! Man kommt sich ja teilweise schon sehr nahe! Und es soll ja Spaß machen!
    Im Vergleich zu Jogging, Golf, Tennis oder anderen Sportarten sind das überschaubare Beträge.  
    Missing Link -Shop hier oder sprechen Sie Ihren Schulleiter an!
  • Wie hoch ist das Verletzungsrisiko?

    Gering!!! Der Schüler wird systematisch aufgebaut und über Partnerübungen bis an das freie Sparring mit Schutzausrüstung herangeführt. Blaue Flecken kommen vor, blaue Augen so gut wie nicht. Das Verletzungsrisiko und die Verletzungshäufigkeit sind sehr viel geringer als bei Volkssportarten wie Handball, Fußball oder gar Skifahren!
  • Steigern Kampfkünste Gewaltbereitschaft?

    Nein!
    Kampfkünste lehren zum einen einen bewußten und verantwortungsvollen Umgang mit Gewalt, zum anderen erhöhen sie die Wahrnehmung und Sicherheit. Dies reduziert Ängste und neutralisiert dadurch eine der Ursachen von Aggressivität.

    Kampfkunst lernt man nicht über Nacht! Durch die Beziehung zwischen Lehrer und seinen Schülern fallen in der Regel gewaltbereite Wesenszüge früher oder später auf!
    Wir behalten uns im Zweifel das Recht vor Interessenten auch abzulehnen! 
  • Machen Kampfkünste gewalttätige Menschen gefährlicher?

    Nein.
    In unserer Kampfkunstschule wird die moralische und geistige Entwicklung beobachtet und gefördert.
    Menschen mit gewalttätigen Ansätzen erlangen in aller Regel durch das partnerorientierte Training mehr Verantwortungsgefühl und Empathie. Aggressive Ansätze können durch die Struktur des Unterrichtsskonzeptes stetig und systhematisch abgebaut oder kanalisiert werden. Der vermittelte Stoff ist per se in sich so aufgebaut, der ein Schüler sehr verantwortungsvoll technisch und kämpferisch von seinem Lehrer ausgebildet wird!
  • Ist das Preis-Leistungsverhältnis angemessen?

    Unser Unterricht und Training werden in der Regel etwas mehr kosten als bei einem Verein mit vielen ehrenamtlichen Aktiven.

    Das hat einen Grund: Unsere Ausbilder sind hochqualifiziert und haben alle einen erheblichen zeitlichen sowie finanziellen Aufwand, um ihre Ausbildung und damit die Qualität des Unterrichts zu gewährleisten.

    Wir zahlen Steuern, Versicherung etc. Das fließt in die Preisbildung ein!

  • Kosten, Beiträge?

    Für Erwachsene liegt der monatliche Beitrag zwischen 40 € und 60 €. Dies variiert je dem vereinbarten Unterrichts- und Trainingsangebot. 
    Kinder zahlen einen monatlichen Beitrag zwischen 29 € und 40 €. Auch hier variiert dies je dem vereinbarten Unterrichts- und Trainingsangebot. Hinzu kommt:
    • eine einmalige Bearbeitungsgebühr von 20 €,
    • eine jährliche Verbandsgebühr von 40 €.
     Wer tiefergehendes Interesse hat, kann zusätzlich an speziellen Kleingruppen teilnehmen oder Einzelunterricht nehmen. In Verbindung mit Ong-Tai Heinrich Pfaff ist ab Abschluß der A-Klasse eine Kombinations-Pauschal Ausbildung zum Trainer möglich.
  • Warum wird ein 1-Jahresvertrag abgeschlossen?

    Kampfkunst lernt man in keinem Crashkurs über Nacht! Wer so etwas verspricht ist unseriös! Wer dies erwartet wird überall entäuscht sein!
    Jeder Beginner muß sich mit seinem Repertoire an Motorik befassen und mögliche und übliche Bewegungsmuster kennenlernen und erfahren.
    Erschwerend sind noch die Bewegungen des Gegenübers mit einzubeziehen!
    Man lernt quasi eine neue Sprache und das dauert seine Zeit: 
    Man lernt Körper zu verstehen - Körpersprache!

    Die Erfahrung zeigt uns, daß sich Routine und Nutzbarkeit des erlernten Stoffes bei einem Jahr des Übens und Trainierens einstellt. Deshalb sollte sich jeder ernsthaft Interessierte dieses Jahr geben! Zunächst ist es wichtig, sich über gefährliche oder eskalierende Situationen bewußt zu werden und solche zu meiden. Der Schüler lernt seine Grenzen und die des Gegenübers kennen.
    Dies ist der erste Schritt: Gefahren zu vermeiden, bevor sie eintreten!

    Der körperliche Teil, wie das Ausbilden von "Reflexen", Reaktionen und sinnvollen Bewegungsmustern braucht Zeit. Man sollte 1-2 mal in der Woche regelmäßig üben und trainieren, um nachhaltig Fähigkeiten auszubilden.
    Es ist beachtlich, was die meisten Schüler bereits nach einem Jahr erreichen!
    Nutzen Sie ein Probetraining!
  • Welche Fortschritte sind realistisch, Ziele?

    Sie bekommen einen bestens konzipierten und exellent durchdachten, qualifizierten Unterricht mit der Möglichkeit zügig und kontinuierlich zu voranzukommen. Wie konsequent und eifrig man trainiert und was man daraus macht bleibt einem selbst überlassen. Der Lehrer kann den Weg zeigen, gehen muß ihn jeder selbst.
  • Wie oft muß ich trainieren, um mich erfolgreich wehren zu können?

    Was sind Ihre persönlichen Ziele? Gegen wen wollen Sie sich sicher wehren können?
    Wollen Sie sich gegen einen Betrunkenen oder einen übermütigen Halbstarken wehren können? Oder soll es Mike Tyson sein?

    Was sind Sie bereit dafür selbst kontinuierlich zu tun?
    Es gibt kein "Supermann"-Gen oder "Geheimtechnik", davon träumen meist nur trainingsfaule Zeitgenossen! Man kann Kampfkunst als Freizeitsportler bis hin zum Leistungsport betreiben. Man kann Kampfkunst allerdings völlig ohne sportlichen Leistungsdruck betreiben. Es gibt sehr viele fettleibige Kämpfer, die unterschätzt werden! Talent, Fleiß und Trainingsintensivität haben Einfluß auf die Ausbildung der persönlichen Fähigkeiten!

    Nicht zu unterschätzen ist die Lockerheit und Routine, die sich erst über viele Jahre einstellt durch die hohe Wiederholungszahl und Übung mit vielen Trainingspartnern.
  • Welche Graduierungen gibt es?

    Wir haben im Verband eine klare Struktur.
    An dieser Stelle kann dies fürs Erste nur grob angerissen werden:Wir unterteilen in 3 Schülerklassen: A, B und C
    Zu jeder Klasse gibt es mehrere Zwischenziele:
    A1 bis A5, B 1 bis B4 und C 1 bis C3!  (insgesamt 12 Teilziele)
    Ziel des Schülers sollte das Erlangen von Fähigkeiten sein! Beim schnellen Springen von Stufe zu Stufe werden oft wichtige Grundlagen vom Schüler in deren Wichtigkeit sehr unterschätzt. Mit Abschluß der nächst höheren Klasse werden die Themen der vorherigen Klasse bei der Prüfung in Anwendung und Sparring gesichtet! Beispielsweise muß der B-Klassenprüfling demnach die Themen der A-Klasse soweit vertieft haben, daß er diese Bewegungsmuster nun unter Stress oder "Druck" anwenden kann!
    Nach "oben" gibt es Techniker- und die 3 Missing-Link Kreise
    Hinweis: "Wahre" Kampfkunst beginnt ab der Technikerklasse!
  • Wozu dient die Verbandszugehörigkeit?

    Qualität!     Korrektur!     Inspiration!
    Unser Ong-Tai Heinrich Pfaff ist einer der wenigen Experten, die sich seit über 20 Jahren hauptberuflich dem Kämpfen in allen Facetten auf allerhöchstem Niveau widmen!
    Viele Schüler von Ong-Tai Heinrich Pfaff sind mittlerweile selbst sehr erfolglich und genießen große Anerkennung. Sifu Heinrich Pfaff bildete sehr viele Mitglieder von Polizei, Sonderkommandos, Spezialeinheiten und Militär aus!Durch den Verband wird alles immer wieder gerade auf die praktische Anwendbarkeit hin in Frage gestellt. Dabei ist ein ebenso wichtiges Kriterium die Erlernbarkeit für den "Normalbürger", der nicht 20 Jahre lang 8 Stunden am Tag trainieren kann! 
    All diese Erfahrungen stehen durch stetige Weiterbildung der Schulleiter zur Verfügung. Mehr über Missing Link hier!
    Anmerkung für "Insider":
    Es ist zu beobachten, daß sich viele gute Kampfkunstausbilder von Verbandsstrukturen zurück ziehen. Die Gründe liegen oft in franchiseartigen und finanziellen Abhängigkeiten. 
    – Mit dieser neuen Freiheit wird auch anfangs gern geworben! –

    Unserer Meinung nach leidet langfristig die Qualitätssicherung durch fehlendes FeedbackKorrektur und immer neuen Input.

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